Teenierüstzeit auf dem CVJM Schiff Dresden 15.-19.2.2010
Am Montag waren sie gemeinsam mit dem Zug angereist. Unser Thema war Wachstum heißt Leben. An der Jakobsgeschichte betrachteten wir, wie ein Mensch im Glauben gewachsen ist. Vom Betrüger wurde er zu einem Menschen, der fest im Glauben steht.
1. Tag
Die Jugendlichen kamen aus 10 verschiedenen Orten. So war es gar nicht so leicht, einander kennen zu lernen. Ein Foto von jedem sollte dies erleichtern. Jeder zog ein anderes Bild. Damit ging er auf denjenigen zu, der auf dem Bild war. Er machte sich mit ihm bekannt und stellte ihn anschließend in der großen Runde vor. Anschließend kam die Frage auf, wer sich die meisten Namen merken konnte. Über 40 Namen hatte sich eine Teilnehmerin gemerkt – einfach genial.![]()
Musikalisch wurden wir von Mitarbeitern aus den Jungen Gemeinden unterstützt. Johannes Richter sammelte um sich auch von den Teilnehmern noch Musiker, die zusammen eine kleine Band bildeten. Daniel und Amatus aus den Jungen Gemeinden Oberbobritzsch und Voigtsdorf waren ebenfalls als ehrenamtliche Mitarbeiter dabei. Durch sie wurde die Rüstzeit zu einer gelungenen Sache.
Am Abend stand das zentrale Thema – Wachstum heißt Leben - im Vordergrund. Der Abendschluss mit Lied und einer Geschichte rundete den Tag ab.
2. Tag
2x frühstücken war angesagt. Einmal geistlich in der stillen Zeit und danach körperlich mit einem herrlichen Frühstücks - Buffet.
Die Bibelarbeit stand unter dem Thema – zu spät gekommen, was nun? 1. Mose 25 und 27 waren die Grundlage.
Nachmittags war Zeit für einen Stadtbummel und Vorbereitung für den „Bunten Abend" am Faschingsdienstag. Jeder Teilnehmer war gebeten worden etwas für den Abend mitzubringen. Lisa und Amatus sammelten die Beiträge und moderierten den Abend. So gab es eine bunte Vielfalt.
3. Tag
Natürlich wieder 2 x frühstücken. Um 10 Uhr trafen wir uns zur 2. Bibelarbeit. Grundlage war 1. Mose 28. Der Text wurde uns in Form eines Radiointerviews vorgestellt. Fragen wurden dann in 2 Stuhlkreisen bearbeitet. Jeder hatte immer ein Gegenüber. Dann wurde gewechselt und man bekam einen neuen Gesprächspartner.
Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit der Geschichte Dresdens im Stadtmuseum und bei einem Besuch in der Frauenkirche. Den Abend rundete der Jakobsfilm ab.
4. Tag
Der geistliche Start in den Tag war wieder die Stille Zeit mit einem Text aus dem „Pur – Heft" des Bibellesebundes. In der Bibelarbeit ging es um 1.Mose 31.
Am Nachmittag gab es 2 Angebote. Die einen lockte das Elba Mare Erlebnisbad und die anderen besuchten das Hygienemuseum.
Am Abend stand ein Segnungsabend auf dem Programm. Viele Lieder begleiteten den Abend. Jakob hatte sich in seinem Leben so sehr nach dem Segen ausgestreckt. Einmal sagte er am Jabok. Ich lasse dich nicht gehen, es sei denn du segnest mich. Wie ist da bei uns? Können wir mit Segen etwas anfangen? Jeder der wollte konnte sich segnen lassen oder in Briefform seine Nöte Gott benennen.
Den Abschluss bildete ein Lied mit freien Gebeten dazwischen.
5. Tag
Manche hatten scheinbar wenig Schlaf abbekommen. Doch die Bibelarbeit munterte sie wieder auf. Der Bibeltext – Kampf am Jabok wurde spielerisch in Szenen dargestellt. So war jeder beteiligt und Müdigkeit konnte gar nicht aufkommen.
Nach dem Mittagessen hieß es Abschied nehmen. Der Zug brachte uns wieder nach Freiberg und die anderen Heimatorte zurück.
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Es ging nicht nur um den Segen im Leben eines Menschen.
Es war auch eine gesegnete Zeit.