In 24 Stunden vom ICH zum WIR - jg outdoor
Es waren intensive, ungewöhnliche, herrliche 24 Stunden bei "jg-outdoor" vom 11. zum 12.6.Lest selbst was Anne und Theresa aus der JG Weißenborn für euch verfasst haben und Fotos guggen, könnt ihr natürlich auch!
In 24 Stunden vom Ich zum Wir
Röthenbach, 11./12.06.2010
Stunde 1: Sieben Jugendliche, ein Pfarrer, ein Diakon und vier Pädagogen treffen an einem wunderschönen Sommerabend aufeinander.
Stunde 2: Namen, Erwartungen und Befürchtungen werden ausgetauscht und die Standfestigkeit getestet.
Stunde 3: Mit geschultertem Gepäck geht's ab in die „Waldnis".
Stunde 4: Nach Probeliegen auf dem Waldboden wird an geeigneter Stelle das Nachtlager mit Planen und Stricken errichtet.
Stunde 5: In der Stille liegt die erste Herausforderung: Allein folgen wir den Lichtern durch unbekanntes Gelände- Zeit für uns und unsere Gedanken. Doch jeder Schritt in der Dunkelheit führt uns auch näher zu den anderen.
Stunde 6: Unter sternenklarem Himmel klingt der Abend mit Würstchen und Knüppelteig am Feuer aus.
Stunde 7: Schlafsackrascheln und leises Flüstern.
Stunde 8: Unruhiges Hin- und Herwälzen; unbewusstes Verlassen der Isomatten und Zurückrobben in die Ausgangslage.
Stunde 9: Schnarch- und Pfeifkonzerte.
Stunde 10: Röhrende Kuh.
Stunde 11: Vogelzwitschern.
Stunde 12: Fleißige Frühaufsteher fachen das Feuer an.
Stunde 13: „Danke für diesen guten Morgen"- ein Männerchor mit Sopranstimmen bringt Bewegung ins Lager.
Stunde 14: Über dem Feuer gebraute Heißgetränke verhelfen uns zu Munterkeit, neuer Kraft und Motivation.
Stunde 15: Beim „Waldbesetzer"- Warm- Up mit Förster, Feuer und Sturm kämpfen wir ein letztes Mal gegeneinander.
Stunde 16: In zwei Teams vernetzen wir die Bäume zu einer Niedrigseilstrecke.
Stunde 17: Mit vereinten Kräften werden die letzten Seile gestrafft sowie Ratschen und Schekel kontrolliert.
Stunde 18: Mit Brot, Wurst und Melone bereiten wir uns auf den „Chaplins- Walk" vor.
Stunde 19: Aufstehn, aufeinander zugehn, miteinander lernen auf zwei Seilen fest zu stehn.
Stunde 20: Singing because of the rain- Lobpreispause in unserem Lager.
Stunde 21: Das „Vetrauens- V" meistern wir Hand an Hand- wir müssen uns aufeinander verlassen und kommen uns so näher.
Stunde 22: Die letzte Aufgabe ist ein gemeinsamer Drahtseilakt. Indem wir die Stärken jedes Einzelnen gezielt einsetzen, arbeiten wir uns Stück für Stück voran.
Stunde 23: Der strömende Regen verhindert die Vollendung des Parcours und wird zum Härtetest für unser Lager (leider nicht ganz bestanden...), gibt uns aber auch die Zeit, über das gemeinsam Erlebte nachzudenken.
Stunde 24: Zum Schluss werden wir alle gemeinsam nass, als wir unsere Spuren beseitigen. Als Team kehren WIR in die „Zivilisation" zurück- im Gepäck mehr als nur Käfer, Schlamm und Dreck...
Theresa & Anne
So und hier kommen die Fotos: